Viele Zimmereien spüren, dass das Thema Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag angekommen ist. Banken fragen häufiger nach CO₂-Daten, Kommunen erwarten Angaben zu Umwelt- und Sozialaspekten und größere Kunden möchten erfahren, wie die Betriebe arbeiten. Gleichzeitig fehlt in den Betrieben oft die Zeit, sich durch Vorgaben und Begriffe zu kämpfen. Was zählt? Was wird künftig wichtig sein? Und wie fängt man überhaupt an?
Der Klimawandel ist längst Realität – auch in Bayern. Vom 10. bis 19. Oktober 2025 findet die Bayerische Klimawoche statt und auch das bayerische Zimmererhandwerk macht mit.
Der unterfränkische Mitgliedsbetrieb Eyrich-Halbig Holzbau aus Oberthulba gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 im Bauhandwerk. Der Landesinnungsverband gratuliert herzlich zu dieser herausragenden Auszeichnung.
Nachhaltiges Bauen ist gefragt, doch die Zertifizierung bleibt komplex. Christoph Tippl schildert am Beispiel eines Mehrfamilienhauses in Nördlingen, welche Chancen das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) und warum der Weg dorthin für Betriebe viel Geduld und zusätzliche Ressourcen erfordert.
Unter dem Titel „Baupolitische Wende – Innovationen für kosteneffizientes nachhaltiges Bauen“ veranstaltete die Koalition für Holzbau (KfH) ihre 4. Parlamentarische Fachtagung in Berlin.
Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) soll den Holzbau klimafreundlicher machen – doch bürokratische Hürden und unzureichende Förderungen bremsen viele Betriebe aus. Ein praxisnahes und transparentes Zertifizierungssystem könnte den Unterschied machen.
Klimaneutralität bis 2040 gelingt nur mit einem klaren Kurswechsel im Bausektor. Damit Wohnraumbedarf und Klimaschutz kein Widerspruch bleiben, braucht es jetzt einen starken Impuls für klimaverträgliches Bauen.
Heute ist Erdüberlastungstag. Ab diesem Datum hat die Menschheit die natürlichen Ressourcen der Erde für das Jahr 2025 rechnerisch bereits aufgebraucht. Der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks ruft deshalb zu entschlossenem Handeln auf.